Topfgewachsen vs. topfgedrückt – was bedeutet das?

Ein entscheidendes Qualitätskriterium für Heckenpflanzen ist die zugrundeliegende Produktionsart. Fachleute sprechen von „topfgewachsenen“ oder „topfgedrückten“ Pflanzen. Doch was hat es damit auf sich?

Die Produktion topfgedrückter Pflanzen

Topfgedrückte Pflanzen werden als Stecklinge auf einem Feld gepflanzt. Dort wachsen sie, bilden ihre Wurzeln aus und versorgen sich aus dem Boden mit Nährstoffen. Steht für diese Pflanzen nun der Zeitpunkt des Verkaufs an, werden sie – im Regelfall maschinell – aus dem Boden ‚gestochen‘. Sprich die bei vielen Heckenpflanzen üppig und lang mäandrierenden Wurzeln werden abgestochen und die Pflanze wird zum Verkauf in einen Topf gedrückt.

Der Nachteil dieser Produktionsmethode: das lebenswichtige Wurzelwerk der Pflanze wird nachhaltig beschädigt. Die Nährstoffversorgung von Heckenpflanzen erfolgt fast ausschließlich über die (weißlichen) Wurzelenden, während der (bräunliche) Großteil des Wurzelwerkes die Pflanze kaum zu versorgen in der Lage ist. Verliert die Pflanze beim Stechen nun signifikante Wurzeltriebe, so ist sie in der Nährstoffaufnahme gestört, geht schlechtestenfalls ein oder benötigt besserenfalls nach dem Pflanzen in Ihrem Garten eine lange Phase der Regeneration, um neue Wurzeltriebe zu bilden, bevor das eigentliche Pflanzenwachstum in normaler Geschwindigkeit fortgesetzt werden kann. In Sachen Robustheit und Resistenz sind topfgedrückte Pflanzen topfgewachsener Ware weit unterlegen.

Die Produktion topfgewachsener Pflanzen

Die Stecklinge topfgewachsener Pflanzen werden mit Nährsubstrat versehen getopft, sprich in einem Topf gesteckt. Dort wachsen sie und bilden ihr Wurzelwerk aus. Das Besondere daran: der Topf begrenzt ihr Wurzelwerk im Wachstum: sie wurzeln innerhalb des Substrates und bei Einsatz von ausreichend großen Töpfen gemäß der Zielgröße, welche sie zum Zeitpunkt des Verkaufs erreichen sollen, sind sie ebenso robust wie im Freien gepflanze Exemplare.

Der große Vorteil topfgewachsener Pflanzen gegenüber ihren topfgedrückten Artverwandten ist, dass das bestehende Wurzelwerk nicht im Erntevorgang nicht gestochen und damit abgeschnitten wird. Die Pflanze behält ihre volle Vitalität. Kaufen Sie eine gut gepflegte und gewässerte Pflanze aus topfgewachsener Produktion, sehen Sie, wenn Sie diese aus ihrem Topf ziehen, dass außen ein stabiles, dichtes Netz aus Wurzeln vorhanden ist, dessen weiße Ende die wichtigen, nährstoffversorgenen Wurzeltriebe darstellen. Topfgewachsene Heckenpflanzen kommen ohne ‚Startschwierigkeiten‘ bei Ihnen im Garten an, sind resistent wie vital und setzen verzögerungsfrei ihr arttypisches Wachstum fort.

Ein Tipp

Wir raten dringend beim Kauf von Heckenpflanzen ausschließlich auf topfgewachsene Qualität zu setzen. Unbeschädigte, perfekt versorgte und sich versorgende Pflanzen garantieren ein Pflanzergebnis, welches Ihnen garantiert vollste Zufriedenheit bietet.

Am Ende lassen wir es uns nicht nehmen, Ihnen für garantiert erstklassige Pflanzenqualität aus norddeutscher Produktion den Onlineshop von Saterplant® zu empfehlen – für topfgewachsene Heckenpflanzen, die Jahrzehnte überdauern und Freude bereiten.

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